INKLUSION – von der Vision zum Schulprofil

Unsere VISION – Inklusion: Jedem Auszubildenden soll die bestmögliche individuelle Hilfe und Unterstützung zur Verfügung stehen, um die Ausbildung an einer Regelberufsschule mit Freude und Erfolg abschließen zu können. Im Sinne der Inklusion wollen wir ALLE Schüler/innen und Schüler, ob mit oder ohne (sonderpädagogischen) Förderbedarf bei uns aufnehmen und ihren Bedürfnissen entsprechend beschulen.

Grundsätze:

  • Individualisierung und Differenzierung
  • Vermeidung jeglicher Stigmatisierung
  • Gerechtigkeit und Chancengleichheit
  • Verantwortung füreinander

Unsere Vision hat eine gemeinsame MISSION zur, die wir soweit mit der Berufsschule 2 Rosenheim und dem Sonderpädagogischen Förderzentrum Bad Aibling teilen. Durch die Zusammenarbeit bieten wir ganzheitliches Beratungs-, Betreuungs- und Unterstützungskonzept an. Unser klarer Vorteil hinsichtlich dieser Aufgabe liegt darin, dass wir in diesem Verbund durch die unterschiedlichen Spezialisierungen der der Schulen jedem Bedarf individuell begegnen können, um so spezifisch und interessenorientiert beraten, vermitteln und unterstützen zu können:

  • Staatliche Berufsschule Bad Aibling:
    Kompetenzzentrum für Ausbildungsberufe in den Bereichen Bau- und Metalltechnik
  • Rupert-Egenberger-Schule (SFZ Bad Aibling):
    Der Förderschwerpunkt liegt in den Bereichen Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung
  • Staatliche Berufsschule 2 Rosenheim:
    Kaufmännische Berufe und Berufe des Gesundheitswesens

Langfristig möchten wir in den kommenden Jahren zu einem inklusiven Landkreis wachsen, der mit einem funktionierenden Netzwerk gleichzusetzen ist und aus mehreren umliegenden Berufsschulen und Sonderpädagogischen Förderzentren besteht, aber auch außerschulische Partner wie Ausbildungsbetriebe, Agentur für Arbeit, Fachärzte, Beratungs- und Fördereinrichtungen und viele mehr miteinbezieht.

Wir verstehen unter Schüler/innen mit Förderbedarf nicht nur nach BaySchO §§ 31-36 diagnostizierbare Fälle, die gesetzlichen Anspruch auf Förderung oder sogar Nachteilsausgleich haben, sondern fassen unseren Rahmen allgemeiner. Inklusion an beruflichen Schulen meint also für uns, dass wir alle sowohl sprachlichen Nachteile wie auch individuellen Lern- und Leistungsschwierigkeiten, aber auch körperlichen oder sozial-emotionalen Beeinträchtigungen puffern können, ganz gleich ob diagnostizierbar oder nicht, um damit unseren förderbedürftigen Auszubildenden mit bestmöglicher Unterstützung begegnen zu können.